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Maus

White mouseMäuse, Ratten und andere kleine Nagetiere machen den Großteil der Tiere aus, die im Vereinigten Königreich für medizinische und biologische Forschung und Toxizitätstests eingesetzt werden. Von dieser Zahl betrug im Jahr 2006 der Anteil der Mäuse 69%. Sie sind klein, kostengünstig und leicht zu handhaben und somit ideale Kandidaten für Laborexperimente. Ihre kurze Lebensdauer und schnelle Reproduktion ermöglicht die Erforschung biologischer Prozesse an vielen Tieren und in allen Phasen des Lebenszyklus.

Die Maus ist ein hervorragendes Modell für Humankrankheiten, da die Organisation ihrer DNA und ihre Genexpression ähnlich sind. Für 98% der menschlichen Gene gibt es ein vergleichbares Gen in der Maus. Ihr Reproduktions- und Nervensystem sind den menschlichen sehr ähnlich und sie leiden unter den gleichen Krankheiten, wie Krebs, Diabetes und sogar Angstzuständen. Durch Genmanipulation können sie auch andere Krankheiten entwickeln, von denen sie auf natürliche Weise nicht betroffen sind. Dadurch hat die Forschung an der Maus zum besseren Verständnis sowohl der menschlichen Physiologie als auch der Krankheitsursachen beigetragen.

Mäuse werden für eine enorme Bandbreite von Experimenten eingesetzt, von denen viele zum Bereich Grundlagenforschung zählen, bei der die Physiologie von Säugetieren erforscht wird. Inzuchtmäusestämme wurden bereits lange vor dem Mausgenomprojekt und der Transgenik als Krankheitsmodelle genutzt. Die Zahl der erhältlichen Laborstämme ist groß und deren lange Züchtungsgeschichte garantiert, dass die Mäuse eines Laborstammes isogen sind. Diese Tatsache ist bei den Experimenten sehr nützlich, da es die Unterschiede zwischen den einzelnen Tieren reduziert. Manche Inzuchtstämme werden wegen ihrer Prädisposition für bestimmte Mutationen oder genetische Krankheiten verwendet, während andere wegen ihrer allgemeinen Gesundheit und Mutations-Resistenz zum Einsatz kommen.

Seit 1998 ist es möglich, Mäuse zu klonen.

Beispiele für Inzuchtmäusetämme


•    NOD-Mäuse entwickeln Diabetes Typ 1.

•    Mäuse mit außergewöhnlichen regenerativen Fähigkeiten.

•    Bei Tanzmäusen beeinträchtigt eine Mutation das Innenohr, wodurch sie in Kreisen laufen


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