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Prostata Krebs

Prostata Krebs ist einer der häufigsten Krebsarten bei Männern, und der zweittödlichste Krebs in der westlichen Gesellschaft. Obwohl viele Männer Prostata Krebs bekommen, wenn sie älter sind, ist er gewöhnlich gutartig und wird erst tödlich wenn er Metastasen in den Knochen bildet.

Prostata Krebs tritt auf natürliche Weise nur in Menschen und Hunden in signifikanten Zahlen auf. Obwohl der Krebs bei Hunden Eigenschaften mit dem menschlichen Krebs gemeinsam hat, gibt es Unterschiede in der Wahrscheinlichkeit der Metastasenbildung und im Gewebe der ProstataANCHOR.

Es gab Bemühungen Maus- oder Rattenmodelle von Prostata Krebs auf zu stellen. Dies umfasste Xenograft Modelle, transgenetische Modelle und Knockout-Gen Modelle. Diese Modelle haben jeweils andere Vorzüge in  Ihrer Ähnlichkeit zur menschlichen Krankheit, einschließlich Aufbau und Verhalten. Allerdings gibt es noch kein Standard Modell, das in Studien eingesetzt wird.

Krebsmodelle in Mäusen wurden eingesetzt um Cabozantinib zu entwicklen, ein Medikament, das auf zwei Mechanismen abzielt, die lebensnotwenig für Krebszellen sindANCHOR. Durch das Blockieren der VEGF Rezeptoren auf der Oberfläche der Zellen, werden die Krebszellen nicht mehr mit Sauerstoff versorgt allerdings führt es dazu, dass sie zu einer neuen Körperregion weiter ziehen und sich so im Körper verteilen. Indem man noch an einem anderen Rezeptor ansetzt (c-Met), verhindert Cabozantinib die Ausbreitung und vermindert die Wachstumsfähigkeit des Krebses. In Tests mit 108 Männern mit Prostata Krebs, der auch auf die Knochen übergegriffen hat, was normalerweise nicht behandelbar ist, wuchsen nur bei drei Männern die Tumore weiter und zweidrittel der Versuchsteilnehmer berichteten einen Schmerzrückgang.

Nagetiere-Studien des Wirkstoffes Goserelin, das ursprünglich als potentielles Fruchtbarkeitsmittel untersucht wurde, zeigten, dass es die Ausschüttung von Hormonen unterdrückt, die bei Prostata Krebs das Tumorwachstum fördernANCHOR. Dies war ein unerwarteter Effekt und es ist unwahrscheinlich, dass er ohne Tierversuche entdeckt worden wäre. Weitere Studien an Tieren waren nötig um den besten Weg zu finden, wie man den Patienten diesen Wirkstoff verabreichen kann, da er im Magen inaktiviert wird, wenn man ihn durch den Mund aufnimmt. An Ratten wurde eine Langzeit-Injektion entwickelt, die über einen Zeitraum von 28 Tagen nach und nach das Medikament frei setzt. Das Ergebnis dieser Studien war, dass man nicht nur ein effektives Mittel gegen Prostata Krebs entwickelt hatte, sondern auch einen wichtige neue Art der Darreichungsform für Medikamente.



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